alle Bilder: © Michael Brauckmann
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Das Konzentrationslager Dachau wurde am 22. März 1933 in ehemaligen Arbeiterbaracken einer Pulver- und Munitionsfabrik aus dem I. Weltkrieg eröffnet. Es bestand aus einem Häftlingslager und einem SS-Lager.
Das KZ-Dachau wurde zu einem Modelllager ausgebaut. Es diente der Ausbildung der Totenkopfdivisionen, den so ab 1934 genannten Wachmannschaften und Lagerleitern der noch folgenden Konzentrationslager.
Besonders berüchtigt war Dachau für die hier durchgeführten medizinischen Versuche an Menschen. So gab es zum Beispiel 1942/43 einen Wagen, in dem Unterdruckversuche an Häftlingen für die Wehrmacht durchgeführt wurden. Im Bereich des Krankenreviers führten SS-Ärzte auch Menschenversuche zu Malaria, Phlegmone, Unterkühlung und Salzwasser durch.
Am 29. April 1945 befreiten zwei amerikanische Einheiten die Überlebenden. Erst 1965 wird (vor allem auf Drängen der Überlebenden und internationalem Druck) eine Gedenkstätte auf dem Areal des Schutzhaftlagers errichtet.
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Das JourhausDas Jourhaus verband das Häftlingslager mit dem SS Lager. |
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Arbeit macht freiDas Tor ins Häftlingslager. |
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LagerbarackeIm Innern der nachgebauten Lagerbaracken wirkt Alles etwas steril und unwirklich. |
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FundamenteNur noch Schotterfundamente erinnern an die vielen Baracken des ehemaligen KZ-Lagers. Das auch in diesem Detail für andere KZ als Vorlage diente. |
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LagerstraßeZwischen den beiden Blöcken mit den Häftlingsbaracken verlief die Lagerstraße. |
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Sicherungsanlage (rekonstruiert)Hier führt der Weg über den Todesstreifen hinüber zur Baracke X, dem neuen Krematorium. |
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TodesstreifenDie ehemaligen Sicherungsanlagen des KZ Dachau sind an dieser Stelle rekonstruiert worden. |
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TodesstreifenDer rekonstruierte Todesstreifen des KZ Dachau. Den Anfang markiert ein 8 Meter breites Rasenband, wer dies betrat wurde sofort erschossen. Dann kommt ein 2,5 Meter breiter Graben, gefolgt von ansteigendem Gelände mit Stolperdraht. Vor der letzten Hürde, einer Steinmauer mit Stacheldraht (hier nicht zu erkennen), steht dann noch ein 4 Meter hoher Elektrozaun. |
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In der GaskammerIn den Jahren 1942/43 wurde die s. g. Baracke X als neues Krematorium erbaut. Hier gab es auch eine als Brausebad getarnte Gaskammer. |
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Licht des TodesDurch diese Einwurfschächte wurde das Gift (Zyklon B) in die Gaskammer geworfen. Obwohl man für das KZ Dachau von weit über 40.000 Toten ausgehen muss, ist diese Gaskammer wohl aber nie zu Massentötungen eingesetzt worden. |
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KrematoriumDie Baracke X im KZ Dachau war als Tötungsfabrik angelegt. Gegen Ende 1944 musste der Betrieb der Krematorien aber wegen Brennstoffmangels eingeschränkt werden. |
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VerbrennungsofenDer Tischler und Widerstandskämpfer Georg Elser wurde am 9.4.1945 gegen 22:30 Uhr in der Nähe der Baracke X (Krematorium) mit einem Schuss ins Genick ermordet. |
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VerbrennungsofenIn einem dieser Öfen ist wohl die Leiche von Georg Elser eingeäschert worden. |