alle Bilder: © Michael Brauckmann

Akureyri und das Thermalgebiet von Námaskarð

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Liegezeit mit der AIDA: 07:00 - 14:00 Uhr

In Akureyri wurde es für uns am deutlichsten, dass die Zeitfenster der Landgänge bei solch einer Kreuzfahrt oftmals sehr eng sind. Mit unserem Mietwagen wollten wir in die geologisch hochinteressante Gegend um den Myvatn fahren. Direkt um die Ecke liegt das nicht gerade (227 km sind wir gefahren), in der Autovermietung hat man uns auch ganz ungläubig angesehen, als wir sagten, dass das Auto schon um 13:00 Uhr wieder zurück sein würde.

Google Earth-Track

Was wir alles schaffen konnten, kann der geneigte Leser, und Google Earth-Anwender dieser Datei entnehmen.

Das Thermalgebiet von Námaskarð

Thermalgebiet Námaskarð

Wie auf den NASA-Bilder vom Mars sieht es hier, östlich des Námafjall, überall aus. Und der Gestank, der den Fumarolen und Solfataren entsteigt, beleidigt schwefelig faulig die Nase. Aber man gewöhnt sich daran, und hat noch Stunden später was davon.

Schlammpfuhle

Schlammpfuhle

Gleich mehrere dieser blubbernden Schlammtümpel können hier bestaunt werden.

Schwefelabbau

Schwefelabbau

Bis 1940 wurde hier sogar der Schwefel abgebaut. Es gab aber immer wieder Zwischenfälle an den Anlagen, so dass sich ein wirtschaftlicher Erfolg nicht einstellen konnte.

Schlammsprudel

Schlammsprudel

Schlammsprudel gehören zu den postvulkanischen Erscheinungen.

Thermalgebiet Námafjall

Bergrücken Námafjall

Rechts Oben im Bild ist der Bergrücken Námafjall ansatzweise zu erkennen. Wege führen auf den Gipfel, der eine lohnende Aussicht bietet. Leider fehlte uns Kreuzfahrern die Zeit hierfür.

Schlammpfuhle

Schlammpfuhle

Námafjall

Námafjall

Solfatare

Solfatare

Heißer Dampf entsteigt den Solfataren beim Namjafall.

Nutzung geothermaler Energie

Nutzung geothermaler Energie

An vielen Stellen wird auf Island diegeothermale Energie angezapft und genutzt. Allerdings ist das doch nicht so einfach wie man es sich zunächst vorstellt. Näheres kann hierzu hier nachgelesen werden.
Und die beheizten Bürgersteige gibt es wirklich! In Reykjavik habe ich die Heizschlangen in einer Straßenbaustelle gesehen.

Der Vulkankegel Hverfjall

Der Vulkankegel Hverfjall

Im Hintergrund ist der riesige Aschekegel des Hverfjall zu erkennen. Der Tufring ist ca. 160 Meter hoch und hat einen Durchmesser von ca. 1.000 Meter. Der Ringwall kann auf markierten Wanderwegen bestiegen werden. Aber auch hierzu fehlte uns die Zeit.

Lavalandschaften

Lavalandschaften

Der Vulkanismus prägt das Aussehen der Insel.

Pseudokrater von Skútustaðir

Pseudokrater von Skútustaðir

Wie der Name schon sagt, sind Pseudokrater keine richtigen Krater. Pseudokrater haben keine Verbindung zu einer Magmakammer und haben außer heißer Luft auch nie was versprüht. Sie entstehen durch Wasserdampfexplosionen unter einer noch nicht erkalteten Lavaschicht.

Pseudokrater von Skútustaðir

Pseudokrater

Wenn Lava in ein Sumpfgebiet fließt, werden erhebliche Mengen an Feuchtigkeit eingeschlossen und gleichzeitig verkocht. Der entstehende energiehaltige Wasserdampf muss sich dann explosionsartig entladen. Beim Durchbrechen der Lavaschicht entstehen dann die Pseudokrater wie wir sie hier sehen.